Frei für Neues

 

Welchen Lebensbereich auch immer du verändern möchtest, ob es um Beziehungen geht, Erfolg im Beruf oder auch Gesundheit, braucht es ein Wagnis. Ein über Grenzen gehen, etwas Vertrautes verlassen, um eine neue, fremde Welt zu betreten.

Jedoch genau das fällt uns oft schwer, dem einen mehr und dem anderen weniger, aber diese Übergänge sind für die meisten mit Stress verbunden.
Jede Veränderung, auch die zum Positiven, bedeutet für das unser Unterbewusstsein Stress. Unser Unterbewusstsein liebt das Gewohnte, denn da kennt es sich aus. Über etwas Neues, Unbekanntest haben wir keine Kontrolle und Sicherheit ist für unser Unterbewusstsein oberstes Gebot.

Das führt dann dazu, dass wir an Verhaltensweisen und Einstellungen festhalten, obwohl diese längst überholt sind. Oft wissen wir gar nicht mehr, wieso wir festhalten, weil uns der Grund für das entstehen unserer Verhaltensmuster gar nicht mehr bewusst ist. Das Neue zu betreten, ist mit einem Gefühl der Angst verbunden. Häufig ist es eine dunkle Wolke, die dann über einem zu schweben scheint, ohne eigentlich genau zu wissen, was da so beängstigend ist.

Doch auch „Übersicherung“, sich nur in gewohnten Bahnen bewegen, jedem Stress durch Neues aus dem Weg gehen, kann sogar zu depressive Verstimmungen führen. Denn der Mensch braucht ein gesundes Gleichgewicht, zwischen Gewohntem und Neuem, um sich wohl zu fühlen.

Daher hier meine 4 Tipps für dich:

🤺1. Mache dir deine Ängste bewusst. Also stell dich deiner Angst und schaue ihr ins Gesicht. Nimm dir dafür Zeit und schreibe alles auf, was dir dazu einfällt. Allein durch das Aufschreiben verändert sich schon etwas, denn das Schreiben ist ein Ventil. Es kann Distanz zur Angst bewirken und es macht die Angst fassbar und einschätzbar. Dann kannst du untersuchen, ob das, was dir Angst macht, eine begründete, reale Angst ist, die zur Situation passt oder ob deine Emotion zwar stark ist, aber mit der realen Situation nicht in Zusammenhang stehen kann.

🌀2. Wenn du feststellst, dass deine Angst zur Situation nicht dazu passt, dann ist das ein Hinweis darauf, dass der Grund für diese Emotion in der Vergangenheit liegt, wo du etwas erlebt hast, was dir die Grenzüberschreitung in Neues und Unbekanntes schwer macht. Diese Emotion löst sich auf, sobald du dir der ursprünglichen Situation bewusst wirst, die Umstände und beteiligten Personen erinnerst und dein Gefühl verarbeitest.

🏂3. Du kannst nichts Neues mit absoluter Sicherheit angehen und es braucht deinen Mut, es zu wagen, auch wenn das Gefühl, welches damit verbunden ist, eher mulmig ist. Daher empfehle ich dir, dir bewusst zu machen, wie viele Situationen, die mit Neuem und Herausforderungen verbunden waren, du schon erfolgreich bewältigt hast. Da gibt es ganz sicher viele! Schreib dir auch solche Situationen in Stichworten auf und analysiere, welche Fähigkeiten du eingesetzt hast, um in dieser Situation erfolgreich zu sein.

🏞4. Stelle dir vor, dass du bei der Vorstellungen über Grenzen des Gewohnten hinauszugehen dich auf eine abenteuerliche Reise begibst. Du besuchst ein fremdes Land mit vielen Sehenswürdigkeiten und du bist schon ganz gespannt und aufgeregt und neugierig, was es da zu entdecken gibt.

Wir Menschen brauchen immer wieder neue Erfahrungen, die unseren Horizont erweitern, wenn wir zufrieden und glücklich leben wollen. Ich wünsche dir daher viel Spaß und Erfolg, bei deiner Reise ins Neue!

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